SWR2 Hörspiel am Sonntag

Der Zauberer von Ost

Der Zauberer von Ost Hörspiel von Henning Nass in Zusammenarbeit mit Bernhard Schütz. Henning Nass, Regisseur
Sonntag, 18:20 Uhr auf SWR2
(Bild: SWR/Tabea Braun)
Zum Programm

Tagestipp

Hörspiel

Shop at radio-today.de Requiem für einen spanischen Landmann Nach dem gleichnamigen Roman von Ramón José Sender Übersetzung: Walter Boehlich Regie und Bearbeitung: Bernd Lau Mit: Michael Degen, Martin Verg, Georg Eilert, Mario Brockmann, André Mann, Traugott Buhre, Wanja Mues, Susanne Altschul, Bernd Kähler, Günther Dockerill, Helga Bammert, Franz-Josef Steffens, Charles Brauer, Paul Edwin Roth, Hans Irle, Siegfried W. Kernen, Gerda Gmelin, Klaus Dittmann, Eva-Maria Bauer und Manfred Steffen Komposition: Peter Zwetkoff Musik: Boris Bagger, Dietrich Hahn, Klaus Holle, Manfred Moch, Manfred Sperling Ton: Günter Beckmann Produktion: NDR 1984 Länge: 79"05 Ein politisches Lehrstück, das von Unterdrückung und Befreiungskämpfen handelt. Es ist ein Schlüsselwerk für das Verständnis der Ursachen des Spanischen Bürgerkriegs. Kurz vor dem spanischen Bürgerkrieg (1936- 1939): In seiner Kirche wartet ein Priester auf die Angehörigen Paco de Molinas, um für ihn das Totenamt zu halten. Er erinnert sich, wie es zur Ermordung des jungen Mannes gekommen war, dessen Lebensweg er von der Taufe an begleitet hatte. Ohne dass die Dorfbewohner die Hintergründe durchschauten, war an die Stelle der dörflichen Guardia Civil eine Gruppe sogenannter ,Seòoritos" getreten, Faschisten, die im Einvernehmen mit den Großgrundbesitzern das Dorf terrorisierten. Ramón José Sender, geboren 1901 in Aragonien, gestorben 1982 in San Diego, Kalifornien, war ein spanischer Schriftsteller und Journalist. Er nahm auf der Seite der Republikaner am Spanischen Bürgerkrieg teil und ging nach Francos Machtübernahme ins Exil. Ab 1942 lebte er in den USA, wo er an den Universitäten von Albuquerque und später Stanford Literatur lehrte. Sender schrieb Romane, Erzählungen und Essays, darunter "El Rey y la Reina" (1948, dt. Der König und die Königin, 1962) und "El lugar de un hombre"(1958, dt. "Der Verschollene", 1984). Die Erzählung, auf der das Hörspiel beruht, wurde 1953 erstmals unter dem Titel "Mosén Millán" in Mexiko veröffentlicht und erschien 1960 unter dem Titel "Réquiem por un campesino español" (Las Americas, New York). Das Stück war Hörspiel des Monats November 1984. Requiem für einen spanischen Landmann
Heute 18:30 Uhr auf Deutschlandfunk Kultur


Zum Programm Alle Tagestipps Termin

Reservieren

Konzerttipp des Tages

Klassikwelt in concert: Klavierabend mit Marc-André Hamelin

Shop at radio-today.de Mitschnitt vom 6. September 2018 aus der Bremer Glocke Robert Schumann: Fantasie C-Dur op. 17 Franz Schubert. Klaviersonate B-Dur D 960 Der Auftritt des kanadischen Pianisten Marc-André Hamelin war ein Highlight beim letztjährigen Musikfest Bremen. Der 1961 in Montréal geborene Künstler gehört schon lange zu den bedeutendsten Pianisten unserer Zeit, doch erst in den letzten Jahren ist er vom Geheimtipp zum Weltstar geworden. Hamelin ist nicht nur ein Virtuose mit "überirdischer" Spieltechnik, er ist auch und vor allem ein Musiker mit enormer Intelligenz und gestalterischer Tiefe. In Bremen trat der "Raritäten-Spezialist" Hamelin mit zwei zentralen Stücken des romantischen Repertoires auf, Robert Schumanns großer-C-Dur Fantasie und der letzten Klaviersonate von Franz Schubert. In beiden Werken zeigte sich der Kanadier als Poet und Klangfarbenkünstler am Piano. Besonders in Schuberts epischer Sonate richtete Hamelin seine unbegrenzten Möglichkeiten ganz nach innen und nahm das Publikum in der Bremer Glocke mit auf eine 45-minütige Reise durch Licht und Schatten. Das begeistert gefeierte Musikfest-Debüt von Marc-André Hamelin endete mit vier spektakulären Zugaben, unter anderem auch Hamelins eigener und hochvirtuoser "Toccata on l´homme armé". Im Januar 2020 wird der kanadische Starpianist erneut nach Bremen kommen und zusammen mit den Bremer Philharmonikern Klavierkonzerte von Gershwin und Ravel spielen. Am 15. Januar wird Marc-André Hamelin dann zum 30-jährigen Jubiläum des Radio Bremen-Klavierfestivals "Auf schwarzen und weißen Tasten" im Sendesaal Bremen auftreten - 21 Jahre nach seinem ersten Klavierabend in dieser Reihe.
Heute 22:00 Uhr auf Bremen Zwei


Zum Programm Alle Konzerttipps Termin

Reservieren

Hörspieltipp des Tages

Hörspiel: Die Geschichte meines Lebens. Die Tagebücher Ferdinand Benekes

Shop at radio-today.de 1774 war das Geburtsjahr des Bremer Kaufmannssohns Ferdinand Beneke. In Hamburg ließ er sich als Jurist nieder, angezogenen von dem gesellschaftlichen Klima der freien hanseatischen Stadtrepublik. Hier wurde er "ein nützlicher Bürger unter Hamburgs Volk", gründete eine Familie, bekleidete zahlreiche Ehrenämter und wichtige Funktionen in Politik und Gesellschaft. Er war ein Mann von Bildung, Manieren und Grundsätzen. Und er wurde Chronist seiner Zeit: Von 1792 bis in sein Todesjahr 1848 schrieb er auf, was er erlebte, dachte und fühlte - und das Tag für Tag. Hinterlassen hat Beneke eine unermessliche Fundgrube von insgesamt 5000 handschriftlichen Aufzeichnungen und weitere 7000 Seiten Akten, Briefe, Reiseberichte, Rechnungen, Zeichnungen. Er dokumentierte nicht nur die bedeutenden historischen Veränderungen, die Europa seinerzeit gesellschaftlich grundsätzlich umstrukturierten (Französische Revolution, Wiener Kongress etc.); seine gewissenhaften Selbstbeobachtungen und Gedanken spiegeln ebenso detailfreudig wie originell die privaten Lebensverhältnisse des erstarkenden Bürgertums vom Ende des 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts. In diesem 2. Teil hören wir von Benekes ersten beruflichen Gehversuchen im Staatdienst und seiner Zeit in Göttingen. Er möchte promovieren, seine wirtschaftlichen Verhältnisse sind aber alles andere als rosig - familiär wie privat. Seine Eltern müssen ihr Handelshaus veräußern und Konkurs anmelden. Und so ist Beneke auf Gönner angewiesen, die ihn finanziell unterstützen. Seine Bittbriefe bleiben über Monate unbeantwortet, seine Zukunft mehr als ungewiss. Die ersten vier der auf 20 Bände angelegten Lebensgeschichte Ferdinand Benekes wurden 2013 im Wallstein-Verlag ediert. 2. Teil: Die Jahre 1794 bis Anfang 1796 Bearbeitung: Charlotte Drews-Bernstein Regie: Charlotte Drews-Bernstein Mitwirkende: Mattias Brandt, Hildegard Schmahl, Imogen Kogge, Stephan Schad Produktion: RB 2016 Länge: 54`24
Heute 18:00 Uhr auf Bremen Zwei


Zum Programm Alle Hörspieltipps Termin

Reservieren

Featuretipp des Tages

Dok 5 - Das Feature

Shop at radio-today.de Königreich des Schweigens Stimmen aus syrischen Gefängnissen Von Jakob Weingartner Das in den Bergen von Damaskus gelegene Militärgefängnis Saydnaya gilt als Todesfabrik. Zehntausende werden dort systematisch gebrochen und getötet. Da sie nichts sehen dürfen, tragen Geräusche die Erinnerungen der Überlebenden. Den Gefangenen sind die Augen verbunden oder sie sitzen mit dem Gesicht zur Wand. Sie horchen in den Raum, um Gefahren zu orten, erkennen Wärter an ihren Schuhen und Folterinstrumente an ihren Geräuschen. "Sadnaya ist eine Maschine, die schneidet, verbrennt und schmilzt. Sie vernichtet nicht nur Fleisch; sie tötet auch Seelen", sagt ein ehemaliger Häftling. Die Tonaufnahme findet in einer fensterlosen Zelle des früheren Stasi Gefängnisses in Berlin Hohenschönhausen statt. Geräusch für Geräusch rekonstruiert der Zeuge den Nicht-Ort Sadnaya und fasst schwer Sagbares in Worte. Über zwei Jahre hat der Autor Zeugnisse von Überlebenden dokumentiert und verdichtet. Die Tortur hat System. Das Regime von Bashar al-Assad nutzt Angst um Syrien zu einem "Königreich des Schweigens" zu machen. Wer frei gelassen wird, ist meist traumatisiert; entweder politisch gelähmt oder religiös radikalisiert. Mancher ist nach dem Erlittenen selbst bereit, den Kreislauf der Gewalt weiter zu befeuern, bei dem sich Assad als "kleineres Übel" zu präsentieren sucht. Amnesty International fordert seit Jahren eine internationale Untersuchung der syrischen Traumatisierungsmaschine. Öffentliche Aufmerksamkeit ist für die Überlebenden eine letzte Hoffnung. Obwohl, oder gerade weil viel darauf hindeutet, dass das Assad-Regime seine Macht über ganz Syrien zurückgewinnen könnte. Aufnahme des WDR/DLF/ORF 2019 Wiederholung: 09.12. 20.04 Uhr
Heute 11:04 Uhr auf WDR5


Zum Programm Alle Features Termin

Reservieren

Programmübersicht

Jetzt im Radio Heute 20:00
Antenne Bayern: Mein Sonntag. Mein Bayern BB RADIO: Die BB RADIO Sonntagsshow thejazzofwiesbaden: Michael's Choice BR-Klassik: Symphonische Matinée Deutschlandfunk Kultur: Plus Eins WDR4: WDR 4 Mein Wochenende Deutschlandfunk: Gottesdienst Radio Paloma: Musik & Stuss zum Wochenschluss Antenne Düsseldorf: Am Wochenende bigFM: NEWCOMER SHOW Radio Swiss Jazz: Jazz Matinée Radio Salü: Küchenchef-Show MDR KLASSIK: MDR KLASSIK - Das Sonntagskonzert 94,3 rs2: Die Barba Radio Show

Neuester Podcast

Rückblick und Ausblick - Saisonschluss (1/3)

Klima, Kommentare und kleinere Katastrophen: Die Sommer sind heiß, die Gletscher schmelzen schneller als gedacht, eine weltweite Jugendbewegung treibt die Politiker vor sich her. In seinem dreiteiligen essayistischen Jahresrückblick stellt Mathias Greffrath fest, dass alles ungut mit allem zusammenhängt. Von Mathias Greffrath www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Deutschlandfunk


Hören

Neuester Hörspiel-Download

Furor

Bild: EyeEm / Erik Witsoe Der Bürgermeister-Kandidat Heiko Braubach fährt im Bahnhofsviertel einen jungen Mann an, der ihm unter Drogeneinfluss vor das Auto springt. Schuld trifft ihn nicht. Und dennoch besucht er die alleinstehende Mutter des Jungen, der für den Rest seines Lebens an den Rollstuhl gefesselt sein wird. Er will ihr Hilfe anbieten für ihren Sohn Enno - vielleicht aus Gutherzigkeit, vielleicht auch, weil er negative Schlagzeilen fürchtet. Doch plötzlich taucht Jerome auf, Ennos Cousin. Für ihn ist klar: Braubach will nur sein Image retten. Und so wittert der Underdog seine Chance und erpresst Braubach nach allen Regeln der Kunst.
(Bild: EyeEm / Erik Witsoe)
Deutschlandfunk Kultur


Hören

Letzte Hörerwertung

Gefällt mir Tony's Radio Box

Samstag 18:00 Uhr auf Alex Berlin
Zum Programm

Letzte Hörspielwertung

Gefällt mir Doberschütz und das Ende des Informanten - Krimi

WDR
Hören