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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

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mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

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radioWissen

Philippe Pinel Menschlichkeit und Psychiatrie Medizin im Ost-West-Konflikt Weiße Kittel ohne Skrupel Das Kalenderblatt 2.7.1982 Larry Walters stellt einen neuen Rekord für bemannte Luftfahrt mit Gasballonen auf Von Markus Mähner Philippe Pinel - Menschlichkeit und Psychiatrie Autor und Regie: Martin Trauner Der Franzose Philippe Pinel (1745 - 1826) galt lange Zeit als der "Vater der Psychiatrie". In den wirren Jahren der französischen Revolution, ganz im Sinne der Aufklärung, entschließt er sich, die seinerzeit sogenannten "Irren" von den Fesseln zu befreien. "Die Irren" - sie sind die Ausgegrenzten der Gesellschaft; die man in Zuchthäuser einsperrt, weil sie unheilbar krank zu sein scheinen.; die man in Ketten legt, weil man Angst vor ihnen hat. Philippe Pinel aber geht noch weiter. Er legt den Grundstein für eine menschliche Behandlung seiner Patienten. Das Pariser Frauenhospiz "Salpêtrière" baut er zu einer fortschrittlichen psychiatrischen Klinik um, in der er die Insassen nicht nur verwahrt, sondern auch menschlich behandelt und letztlich heilen will. Medizin im Ost-West-Konflikt - weiße Kittel ohne Skrupel Autor: Lukas Grasberger / Regie: Sabine Kienhöfer Schauplatz der Ost-West-Konfrontation: Das war nach 1945 nicht nur die politische Bühne oder der Ort, an dem Sowjets, US-Amerikaner und Verbündete Manöver abhielten. Der Kalte Krieg erfasste seinerzeit nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche - auch die Medizin. Im Bemühen, dem Gegner stets einen Schritt voraus zu sein, warfen etliche Ärzte dies und jenseits des "Eisernen Vorhangs" ethische Prinzipien über Bord: Davon zeugen die akribisch von Medizinern untersuchte radioaktive Verseuchung von Menschen in der Sowjetunion genauso wie Experimente mit Drogen und giftigen Chemikalien an Strafgefangenen in den USA. Forschung, angeblich zum Schutz von Soldaten und Zivilbevölkerung, ging dabei Hand in Hand mit der Entwicklung von Angriffswaffen. Moderation: Birgite Magiera Redaktion: Nicole Ruchlak

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Missachtete Lebensadern - Bayerns Alpenflüssen geht es schlecht Von Georg Bayerle und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Nur 18 Prozent der Flüsse in Bayern erfüllen die europäische Wasserrahmenrichtlinie aus dem Jahr 2000. Von der Iller bis an Isar, Lech und Inn geht die ökologische Verbesserung der bayerischen Alpenflüsse nur in kleinen Schritten voran.

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung um 20.05 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Was macht uns aus? Der feine Unterschied zwischen Mensch und Tier Tiere in der Pubertät Abenteuerlustig, impulsiv, risikofreudig Das Kalenderblatt 02.07.1982 Larry Walters stellt einen neuen Rekord für bemannte Luftfahrt mit Gasballonen auf Von Markus Mähner Was macht uns aus? - Der feine Unterschied zwischen Mensch und Tier Autorin: Prisca Straub / Regie: Sabine Kienhöfer So einzigartig, wie wir denken, sind wir nicht. Oder? Nach Ansicht des Naturforschers Charles Darwin gibt es keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen Mensch und Tier. Die offensichtliche Ähnlichkeit in Anatomie, Körperfunktionen und - wie wir heute wissen - auch in unserer Erbinformation lassen keinen Zweifel zu über unsere enge Verwandtschaft mit den Menschenaffen. Und unsere weitere Verwandtschaft sogar mit Kreaturen, die der Mensch gerne als "niedere Tiere" betrachtet. Dennoch tendieren wir dazu, uns für etwas Besseres zu halten. Was unterscheidet uns also von den Tieren? Was macht den Mensch zum Menschen? Während wir die Fähigkeit zu lernen, Werkzeuge zu gebrauchen, zu kommunizieren, zu kooperieren und etliches mehr mit vielen unserer tierischen Verwandten teilen, scheint sich der menschliche Geist jedoch deutlich von dem der übrigen Tiere zu unterscheiden: So können wir zum Beispiel über unser eigenes Denken nachdenken. Wir unterhalten uns über die Vergangenheit und machen Pläne für die Zukunft. Wir haben ein unstillbares Bedürfnis, unsere Gedanken mit anderen zu teilen und wir geben unser Wissen über Generationen weiter. Das eröffnet uns Möglichkeiten, die anderen Geschöpfen aus dem Tierreich verschlossen bleiben. Tiere in der Pubertät - abenteuerlustig, impulsiv, risikofreudig Autorin: Claudia Steiner / Regie: Eva Demmelhuber Abenteuerlustig, impulsiv, risikofreudig und ganz schön anstrengend - die Pubertät ist nicht nur für Menschen eine aufregende Zeit, sondern auch für viele Tiere. Die Veränderungen, die tierische Teenager durchlaufen, lassen sich zumindest teilweise mit denen menschlicher Pubertierender vergleichen. Heranwachsende Hunde zum Beispiel sind leicht ablenkbar und impulsiv. Pubertierende Mäuse und Ratten sind neugieriger als erwachsene Tiere. Makaken wiederum benehmen sich zeitweise wie Halbstarke. US-Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass sich die Vorgänge im Gehirn bei menschlichen Teenagern und bei den Primaten durchaus ähneln. Für die Herde sind Tiere in der Adoleszenz manchmal ziemlich anstrengend. Für die Jugendlichen selbst ist es ein lehrreicher, aber auch gefährlicher Lebensabschnitt. Denn wenn junge Thomson-Gazellen aus Übermut auf Raubkatzen zulaufen, statt das Weite zu suchen, kann dies mitunter tödlich enden. Anders als beim Menschen brechen viele heranwachsende Tiere den Kontakt mit den Eltern ganz ab, oft werden sie auch von der Gruppe vertrieben. Moderation: Iska Schreglmann Redaktion: Bernhard Kastner

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung um 22.05 Uhr

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

KI in der Medizin Künstliche Intelligenz, Deine neue Ärztin? Von Oliver Buschek Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar Schnellere Diagnose von Krankheiten, bessere Therapien, wirksamere Medikamente - in kaum einem Bereich sind die Erwartungen an Künstliche Intelligenz so hoch wie in der Medizin. Schon heute gibt es Apps, die frühe Symptome der Parkinson-Krankheit identifizieren oder Ärzte bei der Diagnose von Demenz unterstützen. KI-Systeme erkennen Tumore auf Bildaufnahmen schneller als erfahrene Mediziner. Gefüttert mit gewaltigen Datenmengen kann der Computer Millionen Bilder analysieren und hunderttausende Patientenakten durchforsten, um darin Verbindungen zu sehen, die den Ärzten verborgen bleiben. So stoßen die Maschinen Ärzte auch auf neue Therapieansätze für Krankheiten hin, die bisher nur schwer zu behandeln sind. Eine ganze Reihe von Start-Ups verspricht zudem, dass sich mit KI-Methoden auch völlig neue Medikamente entwickeln lassen, indem man den Computer nach neuen Molekülstrukturen suchen und in nimmermüden Rechenoperationen Millionen von Varianten testen lässt. Womöglich finden sich so auch Wirkstoffe gegen seltene Krankheiten, an denen Pharmafirmen nicht forschen, weil es sich nicht rechnet? Doch was von alledem ist berechtigte Hoffnung - und was leeres Geklingel von jungen Unternehmen auf der Suche nach Investoren? Und wenn Computersysteme tatsächlich immer häufiger über unsere Gesundheit (mit)entscheiden - wer kontrolliert sie? Und wer übernimmt die Verantwortung für ihre Fehler? Redaktion: Iska Schreglmann

18.30 Uhr
radioMikro

Wer weiß es? Die Ratesendung in radioMikro Telefon: 0800 - 246 246 - 7 (gebührenfrei!)

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Franzis Fernrohr Schiffbrüchige Von Meike Haas Erzählt von Lisa Wagner Franzis Fernrohr (4/5): Schiffbrüchige Kitty hat den Schatz gefunden, jetzt will sie ihn schnell nach Hause bringen. Doch im Dickicht der Insel verbirgt sich noch etwas - nein: noch jemand - den sie unbedingt mitnehmen sollte. Erzählt von Lisa Wagner

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung von 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Donnerstag

Zum 100. Todestag der bayerischen Schriftstellerin Lena Christ ihre Skizzen aus dem Ersten Weltkrieg, die zwischen Hurra-Patriotismus und Entsetzen schwanken. Zweiteilige Lesung mit Barbara de Koy Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp "Eben noch hatte man Hurra geschrien, wir fahren nach Paris! Dann das Münchner Trinkwasser vorsorglich für vergiftet gehalten, Gaudi, gruselig; jetzt kann die Ernte nicht mehr eingefahren werden, weil die Männer im Krieg sind. Und jetzt kommt ein Telegramm mit Todesnachricht ..." - Lena Christs Impressionen aus Bayern um 1914/1915 spiegeln, wie die anfängliche Kriegsbegeisterung in Stadt und Land abflaut und der Kriegsalltag beginnt. Wie die Grausamkeit der Realität ganz langsam einsickert in die Köpfe daheim, weit weg von der Front, die so ausgiebig mit Propaganda versorgt worden waren. Christ selbst war den öffentlichen Appellen gegenüber nicht unempfänglich, und wenn sie Militärschriftstellerin genannt wurde, nahm sie das als Lob. Anfänglich lassen die Geschichten schmunzeln und kommen der Propaganda nicht in die Quere. Doch die in Glonn geborene Schriftstellerin, die vor 100 Jahren starb, kurz nach dem Ersten Weltkrieg, am 30. Juni 1920, erzählt sehr nah an "ihren Bayern". Mit ihrem direkten Stil, ihrer genauen Beobachtung fängt sie zwangsläufig auch wachsendes Entsetzen und Zweifel ein. Barbara de Koy liest einige der widersprüchlichen Skizzen aus "Unsere Bayern Anno 14" in den radioTexten am Donnerstag am 25. Juni und am 2. Juli 2020. Regie: Eva Demmelhuber Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung von 16.05 Uhr

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Die Musik von Morgen

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 3.7.1869 - Weltweit erste Zahnradbahn in New Hampshire eröffnet

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Franz Hummel: 33 Veränderungen über einen Walzer von A. Diabelli (Carmen Piazzini, Klavier); Harald Genzmer: Klavierkonzert Nr. 3 (Oliver Triendl, Klavier; Staatsphiharmonie Rheinland-Pfalz: Theodor Guschlbauer); Hans Posegga: Sonate (Hans Posegga, Klavier)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Charles-Auguste de Bériot: Violinkonzert Nr. 2 h-Moll (Philippe Quint, Violine; Slovak Radio Symphony Orchestra: Kirk Trevor); Claude Debussy: 12 Préludes, Heft Nr. 2 (Michael Korstick, Klavier); Karol Szymanowski: Symphonie Nr. 2 B-Dur (BBC Symphony Orchestra: Edward Gardner); Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate e-Moll, KV 304 (Mark Steinberg, Violine; Mitsuko Uchida, Klavier)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Louise Farrenc: Sextett c-Moll, op. 40 (Linos Ensemble), Claude Debussy: "Pelléas et Mélisande", Suite (Berliner Philharmoniker: Claudio Abbado)

04.58 Uhr
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